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26. Juli 2008

Comcast FCC gegen Drosselung von BitTorrent

Nachdem der Vorsitzende der Federal Communications Comission seine Unterstützung von Sanktionen gegen den US-Amerikanischen Telekommunikationsanbieter publik machte war klar, dass eine Strafe letztendlich unvermeidlich ist.

Auch zwei andere Mitglieder der FCC, die Demokraten Copps und Adelstein, sprachen sich gegen die Drosselung von BitTorrent-Datenverkehr aus. Somit bilden diese drei Personen schon jetzt eine Mehrheit, welche sich als inoffizielle Entscheidung interpretieren lässt. FreePress, welche hinter den betroffenen BitTorrent Nutzern steht und diese repräsentiert äußerte sich in einer Stellungnahme gegenüber ars technica: "Diese Entscheidung zeigt die Unterstützung beider Parteien, der Republikaner und der Demokraten, den Nutzern einen Zugang zum freien und offenen Internet zu erhalten."

Es bleibt spannend, denn je nachdem wie viele der Mitglieder sich bei der offiziellen Abstimmung gegen die Drosselung des BitTorrent-Verkehrs aussprechen, desto deutlicher wird das Signal an die ISPs sein: Für ein unbeeinflußtes Internet. Auch von Comcast wurde eine Stellungnahme bei ars technica eingereicht. In der heißt es jedoch nur: "Comcast hat nichts falsch gemacht und sollte nicht bestraft werden. Wir haben niemanden blockiert, in keinem Fall."

Eine eindeutige Entscheidung der FCC bleibt abzuwarten, aber unabhängig davon wissen US-ISPs, dass die FCC etwas dagegen hat, wenn sie den Nutzern unabhängig von ihrem Datenverkehr den Verkehr drosseln.(-rbrueckner)

(via ars.technica, thx!)

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